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    Spaß  und  Erfolg

          bei  den  National Games

  
   
 
 

Vom 19.-23. Mai 2014 gingen rund 4800 Athleten/Innen in sportlich-fairen Wettbewerben bei den National Games der Special Olympics an den Start und brachten Emotionen, Spannung und Vielfalt in die Sportstadt Düsseldorf. Für eine Woche wurden die Sportstätten der Landeshauptstadt NRWs Schauplatz für  mitreißende Wettbewerbe und emotionale Momente. Die Wettbewerbe fanden in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot statt.

Von unserer Förderschule Gutshof Hudemühlen  reisten unsere Leichtathleten Patricia, Thomas, Y., Anastasia, Denise und Laura zu den Nationalen Spielen, begleitet von Trainerin Christine Gerhardt und Klassenlehrerin Susanne Woscheck. Alle unsere Sportler hatten sich im Vorfeld wie gefordert bei zwei Regionalen Spielen der Special Olympics in den Disziplinen Lauf und Sprung für diese Spiele qualifiziert. Auch unser "Küken" Laura (10 J.) - aber sie muss aufgrund der Altersbeschränkungen bei den Nationalen Spielen leider noch 2 Jahre auf ihre Teilnahme warten.

Nach einer scheinbar endlos dauernden Fahrt aufgrund diverser Staus erreichten wir gegen 14 Uhr unsere Unterkunft in Essen. Hier hieß es schnellstens Gepäck aufs Zimmer bringen, kurz frisch machen, alles für den morgigen Tag rauslegen, einmal Luft holen und weiter ging´s nach Düsseldorf zur Akkreditierung im Olympic Town. Danach teilten wir uns: Frau Gerhardt fuhr mit den Schülern zum Leichtathletikstadion, um dort an einem für 15:45 Uhr anberaumten Teammeeting teilzunehmen - unsere Sportler konnten derweil ihren Hauptaufenhaltsort der nächsten 4 Tage erkunden. Frau Woscheck blieb im Olympic Town, verschaffte sich einen Überblick über die Mitmachangebote und nahm um 15:30 Uhr an einem Delegationsmeeting teil. Danach fuhr sie 50 Minuten mit Bus und Bahn quer durch Düsseldorf ebenfalls zum Stadion. Alle wieder vereint ging es weiter zur Eröffnungsfeier.

Die fast 3stündige Eröffnungsfeier im ISS Dome war ein buntes, kurzweiliges und mitreißendes Spektakel. Und mit dem Hissen der Fahne, dem Entzünden der Flamme, dem Vortragen von Eid und Song der Special Olympics auch sehr emotional.

 

   

 
Ab Dienstag standen die leichtathletischen Wettbewerbe im Rather Waldstadion an. Dabei mussten alle unsere Leichtathleten zunächst die Klassifizierungswettkämpfe absolvieren. Entsprechend ihren dort gezeigten Leistungen wurden sie für die Finals in leistungshomogene Wettkampfgruppen eingeordnet.
Das bedeutet, dass es bei Special Olympics viele Sieger gibt - denn es macht schließlich keinen Sinn, dass z.B. beim 100m-Lauf ein Sportler, der die Distanz in 15 sec. schafft gegen einen gleichaltrigen Athleten antritt, der für diese Distanz 30 oder mehr sec. braucht. Das bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass der langsamere Läufer durchaus eine Medaille erhalten kann, da er in seinem Lauf einen der ersten drei Plätze erringt, während ein Läufer mit einer schnelleren Zeit in seinem Lauf auf den Plätzen vier bis acht einkommt.
 
Zwischen den einzelnen Wettkämpfen suchten wir immer schnell wieder unseren Tribünenplatz auf; denn das  Wetter war bis einschließlich Donnerstag Mittag super gut. Die Sonne schien ununterbrochen - entsprechend hoch war unser Trinkwasserverbrauch.
Mittags ging´s in die angrenzende Sporthalle zum Essen.  Dort gab es an den vier Tagen Spagetti Bolognese, Nudeln mit Gulasch, Reis mit Putengeschnetzeltem und Kartoffelsalat mit Würstchen - hungrig aufgestanden ist dort keiner.
                                                                                                                                             
 

   

         Thomas 100m-Lauf (Bahn 3)                     Patricia 100m-Lauf (Bahn 4)                           Y. 1500m-Lauf                 

 

    

Anastasia und Denise beim Weitsprung

 

Unsere Sportler haben in ihren Disziplinen folgende Leistungen/ Platzierungen erreicht:

  Jahrg. 100m-Lauf
Weitsprung 1500m-Lauf
         
         Patricia 1994 2. Platz in 17,5 sec 3. Platz mit 3,00 m  
         Y. 1998    / 1. Platz mit 3,76 m 1. Platz in 6:03 min
         Anastasia 1999 5. Platz in 18,3 sec 2. Platz mit 2,59 m   
         Denise 2001 4. Platz in 19,1 sec 7. Platz mit 3,08 m
         Thomas 1997 1. Platz in 13,5 sec 7. Platz mit 4,51 m
       
         


   

                                                          

Neben den Wettkämpfen blieb für einige Schülerinnen noch Zeit für ein paar Unternehmungen. Einmal fuhr Frau Woscheck mit vier Mädchen zum Olympic Town, um am Programm "Health Athletics" und einigen Mitmach-Angeboten teilzunehmen.

 

   

 

Ein anderes Mal ging´s mit Bus und Bahn in die Innenstadt zu einer Fahrt auf dem Rhein. Und ein  Bummel durch die City mit den vielen Lokalen und Restaurants und entlang am Rhein ist in Düsseldorf natürlich ein unbedingtes Muss - und den haben wir natürlich auch alle gemeinsam unternommen.

 

   

 

Und so waren für die sechs Schüler der Internats-FöS Gutshof Hudemühlen und ihre Lehrkräfte die 5-Tage-Fahrt zu den National Games in Düsseldorf ein einzig großes Erlebnis. Die Wettkampforganisation hat reibungslos funktioniert, die vielen, vielen Helfer waren einfach nur toll und unsere Begegnungen mit Nichtbehinderten, egal wo, waren durchweg positiv.

Auch wenn das frühe Aufstehen genervt hat und die Tage sehr lang und anstrengend waren - alle möchten bei den nächsten National Games unbedingt wieder mit dabei sein !!

         

Pressebericht der WZ ...     ... "Gänsehaut-Feeling bei den Special Olympics"

 

 

 

 

 

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