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HERBSTFEST 2013


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wunsch nach einem Kartoffel-, Erntedank-, Lampionfest oder ähnlichem geisterte schon lange auf dem Gutshof herum. In diesem Jahr war es nun so weit: Am 14.09.2013 feierten wir unser erstes Herbstfest!

Einig war man sich im Vorfeld, dass es kein öffentliches Fest werden sollte, sondern ein Beisammensein von Bewohnern und Mitarbeitern. Ohne großen Aufwand. Einfach einen gemütlichen Nachmittag miteinander verbringen. Na ja, Musik sollte es schon geben, Zelte wären um die Jahreszeit nicht schlecht, eine Feuerstelle zum Stockbrotbacken und Kartoffeln garen, Kaffee, Kuchen, Getränke, Knabbereien, Spiele. Wieso nicht auch einmal Popcorn und - statt der üblichen Bratwurst bei Festen unter freiem Himmel - Spanferkel am Spieß?

Ja, wieso eigentlich nicht?

Und genauso kam es dann! Der Aufbau der Zelte fand in der Woche vor dem Fest statt. Am Festtag selbst wurden bereits am relativ frühen Samstagvormittag die Grills vorbereitet und die "Schweine am Spieß" in die Halterungen verbracht. Auch in der neuen Lagerfeuerstätte entfachte unser "Technischer Dienst", der im übrigen auch die "Schweineidee" beigesteuert hatte, bereits im Laufe des Vormittags ein wärmendes Feuer. Alles ging - mit vermeidbaren Startschwierigkeiten und mitunter etwas holprig - seinen Gang, allein das Wetter mochte zunächst nicht so recht mitspielen - es nieselte mal mehr, mal weniger. Zum Start um 15 Uhr allerdings hatte sich auch das Wetter besonnen und präsentierte sich in Feierlaune! Wer hätte das gedacht?

Eröffnet wurde das Fest von unserer Schülerband, die über den gesamten Nachmittag in wechselnden Besetzungen und abwechselnd mit "Musik aus der Konserve" für Stimmung sorgte. Nach dem Kaffeetrinken mit frischem Apfel- und Zwetschgenkuchen - der Großküche sei Dank - schwang so mancher zwischen dem Genuss von Popcorn und der Stockbrot-Backaktion das Tanzbein oder amüsierte sich beim Schokoladewettessen - ein Amüsement, das wohl nie aus der Mode kommt! Gegen 18 Uhr konnte jeder, dem der Sinn dananch stand, ein Stück des saftigen Schweinebratens genießen, dessen Geruch einem schon stundenlang um die Nase gewabert war und die Speichelsekretion angekurbelt hatte.

Bis 19 Uhr war das Fest angesetzt und, wie schon so oft, ging das Gerücht wieder um, dass irgendjemand einen ausgesprochen heißen Draht zum Wettergott haben muss, denn mit den Schlussakkorden der Band öffnete der Himmel - zunächst noch dezent, aber doch spürbar - seine Schleusen.

Fazit: Die Herbstfestpremiere kann als gelungen bezeichnet werden. Selbst ein paar "Null-Bock-Jugendliche", die im Vorfeld mürrisch verkündet hatten: "Herbstfest ist langweilig!", "Was soll ich denn da?", "Ich hab keinen Bock!" zeigten sich ausgesprochen versöhnt. Sie möchten im nächsten Jahr unbedingt wieder ein Herbstfest feiern. Natürlich mit Spanferkel. Versteht sich doch von selbst!?!

 

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