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ALARM auf dem Gutshof  

 
04.07.2012, später Nachmittag. Zwei Bewohner werden vermisst. Nachdem eigene Suchaktionen erfolglos geblieben sind, wird ein Notruf abgesetzt. Sehr schnell sind Helfer vor Ort, um sich über die vermissten Personen zu informieren und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.
 
 
Noch während des Gesprächs spitzt sich die Situation zu, da auf einmal Qualm aus Fenstern von zwei Wohnhäusern dringt. Die Rettungskräfte vor Ort fordern Unterstützung aus den benachbarten Gemeinden an. Noch ehe die Einsatzkräfte vor Ort sind, haben die Gruppenbetreuer "ihre" Gruppen bereits über die bekannten Laufwege zu den ausgewiesenen Sammelplätzen geleitet, aber: Zwei Betreuer melden, dass jeweils zwei ihrer Schützlinge noch in den verqualmten Häusern sind! Für die inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte bedeutet dies, dass sie - mit "schweren Atemschutzgeräten" ausgerüstet - die Bewohner befreien müssen.
 
 
Zwischenzeitlich ordnen Sanitäts- und Ordnungskräfte an, dass alle Bewohner und Mitarbeiter von ihren Sammelplätzen zu einem als Hauptsammelplatz deklarierten Gelände zu führen sind. Auch diese Maßnahme klappt unaufgeregt und in der gebotenen Eile.
 
 
 
Bald steht fest, dass die in den "brennenden" Häusern eingeschlossenen Bewohner "gerettet" werden konnten, während die Suchaktion nach den ursprünglich als vermisst gemeldeten zwei Personen noch nicht von Erfolg gekrönt war und weiter auf Hochtouren läuft.
 
     
     
 
Unterdes meldet ein Gruppenbetreuer, dass eine Bewohnerin sich vom Sammelplatz abgesetzt hat und zurück in ihre Wohngruppe gegangen ist; dort hat sie sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und gestikuliert nun am offenen Fenster im ersten Stock, droht aufs Dach zu steigen. Mehrere Rettungskräfte versuchen den Teenager zu bewegen, Zimmer und Haus zu verlassen. Erfolglos!
 
Erfolgreich hingegen konnte inzwischen die Suche nach den beiden vermissten Bewohnern abgeschlossen werden: Sie hatten es sich in einem Bauwagen auf dem Gutshofgelände gemütlich gemacht und von dem ganzen Trubel nichts mitbekommen! 
 
 
FAZIT: Die Brandschutzübung lief recht geordnet ab, offenbarte einige kritische Punkte, die ausgemerzt werden müssen, beinhaltete Überraschungen, wie sie auch oder gerade im Ernstfall nicht auszuschließen sind, wobei davon auszugehen ist, dass in einer tatsächlichen Bedrohungssituation auf unsere eigenwillige junge Dame nicht lediglich mit Engelszungen eingeredet worden wäre!
 
 
Wie so oft, kam auch an diesem ereignisreichen und sonnigen Tag nach der Pflicht die Kür: Kühle Getränke, Bratwurst und ein reger Klönschnack!
 
 
 

WIR

bedanken uns bei den an der Übung

beteiligten Ortsfeuerwehren und beim THW

für ihren Einsatz.

                 

 Brandschutzübung 2012.pdf