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Suzuki Lake Run - Der härteste Lauf im Norden 

 

Ein Bericht von Jannis Kämmerer. 16 Jahre, Bewohner aus dem Niedersachsenhaus Gr.11

 

 

Vor gut einem Jahr fing ich in der Lauf & Walking AG mit dem Walken an und wenn mir zu diesem Zeitpunkt jemand gesagt hätte das ich Hindernissläufe über 8 km laufe dann hätte ich den jenigen ausgelacht.

Denn Motivation irgendwas zu machen, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Teamfähigkeit gehörte nicht unbedingt zu meinen Stärken. Aber genau diese ganzen Eigenschaften musste man mitbringen um an Hindernissläufe teilzunehemen.

Nachdem ich mit meiner Gruppe den Wanderpokal beim 1. Gutshoflauf der 3 Elemente gewonnen hatte und ich sogar bei meinem Lauf den 1. Platz belegt hatte, war ich von Hindernissläufen begeistert und lag meinen Betreuern in den Ohren beim nächsten Lauf dabei zu sein. Mir wurde immer wieder gesagt das ich an meinen Schwächen arbeiten muss um bei Hindernissläufen teilzunehmen.

 

"Gesagt" - "Getan"

 

Es folgte mein erster grosser Lauf. Die Heraklidenschlacht von Uelzen über 8 km, gefolgt vom Survival Run in Hodenhagen. Beide Läufe über 8 km habe ich mit Erfolg gemeistert. Ich war schon mächtig Stolz auf mich die ganzen Hindernisse überwunden zu haben. Alle haben mir auf die Schulter geklopft und zu mir gesagt wie gut ich das gemacht habe.

Mit meinen Erzieher spreche ich viel über die Läufe und frage Ihn ständig wann wieder ein Lauf ist.

Als ich hörte das Hr. Hildewerth Urlaub hat um am Suzuki Lake Run in Bremen teilzunehmen wollte ich unbedingt mitmachen. Es hat mich etwas Überredungskunst gekostet aber durch meine positive Entwicklung und das Vertrauen was ich gewonnen hatte, meldete mich Hr. Hildewerth an. Ich wollte sogar die 12 km Strecke laufen und habe den Lauf sogar selber von meinem Taschengeld bezahlt. 

 Um es aber vorweg zu nehmen, ich bin bei dem härtesten Lauf im Norden nicht ins Ziel gekommen. Drei Runden hätte ich Laufen müssen, aber nach 1 Runde konnte ich nicht mehr.  Ich habe es versucht, alles gegeben doch die Wasserhindernisse und der tiefe Schlamm haben mir einfach alles abverlangt.

 Hr. Hildewerth und die anderen aus seinem Team habe zu mir gesagt das ich trotzdem ein Gewinner bin. Es kommt nicht darauf an der schnellste oder beste zu sein sondern um Spaß zu haben, seine Grenzen auszutesten und zu merken wann es einfach nicht mehr geht. Andere Läufer über Hindernisse zu helfen finde ich toll, dass macht aber jeder. 

Es war ein toller Tag und ich hatte immer das Gefühl das ich dazu gehöre.

 

 Mein Fazit - wenn man an seinen Schwächen arbeitet, zeigt das man "Will",wird man belohnt. Ich durfte mit zum Lake Run 

 

Seid dem ich diese Hindernissläufe mache habe ich das Gefühl, wenn man bei diesen Läufen Hindernisse überwindet das man auch im Alltag jedes Hinderniss überwinden kann. Zu erkennen wann man an seine Grenzen stößt ist keine Schwäche sondern eine Stärke.

Wie sagt Hr. Hildewerth, ich wachse von Lauf zu Lauf. Es ist ein tolles Gefühl und ich kann es kaum erwarten bis der nächste Lauf ansteht.

 

 

 

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